Neckarweg von Schwenningen nach Deisslingen

Wanderführer Reiner Kaupat und Charlotte Tremmel führten am 10. September 2017 eine Etappenwanderung von Schwinningen nach Deisslingen.

15 Wanderfreunde waren dabei und durften folgende Highlights genießen:

  • Das angenehme Wanderwetter
  • Rundweg Moos mit Infotafeln zum Torfabbau, geschichtliche Erläuterungen
  • Mittagspause in der „Waldlust“
  • Der gesamte Neckarweg
  • Neckarsteg-Querung des Neckars
  • Steinbruch-Muschelkalk
  • Einkehr „Piccolino“ in Deisslingen

 

Gestartet wurde mit einem Rundweg von 3,5 km im Schwenninger Moos. Dabei gab es interessante Erklärungen zum Naturschutzgebiet. Nach dem Vesper in der „Waldlust“ ging die Wanderung entlang des noch jungen Neckar über 10 km nach Deisslingen weiter.

Gruppe am Schwenninger Moos_2Gruppe am Schwenninger Moos Schwenninger Moos_2Schwenninger MoosFreude im WaldGruppe in Deisslingen

21 km Experiment: Von Sigmaringen nach Storzingen

Einmal etwas Neues ausprobieren – stand am Samstag, den 26. August bei der Ortsgruppe Herrenberg auf dem Programm. Warum immer nur Strecken von bis zu 13 km wandern? Es gibt sicherlich auch Mitglieder, für die das zu wenig ist, so dachte sich Vorstandsteam-Mitglied Matthias Locher und bot eine Wanderung von 21 km an. Von Sigmaringen nach Storzingen war der Plan.

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Samstagmorgen 08:00 Uhr am Hallenbad traf sich eine kleine Delegation der Ortgruppe und fuhr mit dem Auto nach Sigmaringen, wo sie von einem großen Menschenauflauf empfangen wurde.  Es war Flohmarkt und gefühlt die ganze Stadt auf den Beinen. Den Weg durch all die Stände und Verlockungen bahnend verließ die Gruppe die Stadt entlang der Donau auf dem Schaukelweg.

am-amalienfelsen donautal

Bei herrlichem Wetter erreichte die Gruppe den Fuß des 29 Meter hohen Amalienfelsens am Donauufer im „Fürstlichen Park“ bei Inzigkofen. Mit der Teufelsbrücke, den Grotten und dem sagenhaften Ausblick über das Donautal vom Känzele aus hatten die nächsten Meter der Tour einiges zu bieten. Am alten Bahnhof von Inzigkofen vorbei und wieder hinauf zur Burgruine Gebrochen Gutenstein bot die Tour Höhenmeter für die Kondition. Die Aussicht belohnte für allen vergossenen Schweiß. Wieder bergab erreichte die Gruppe das Schmeietal in welchem der Weg bis nach Storzingen fortgesetzt wurde. Ein besonderes Highlight an Wanderqualität war das Fußbad in der kühlen Schmeie. Überpünktlich erreichten die Wanderfreunde nach ca. 6,5 Stunden Storzingen, von wo sie mit der Bahn in nur 12 Minuten zurück nach Sigmaringen fuhr und den Heimweg antrat.

gebrochen-gutenstein Ankunft in Storzingen

Alle waren sich einig:

Touren von dieser Länge sollten unbedingt in den Wanderplan für das Jahr 2018 aufgenommen werden.

Wandern macht glücklich, eine geschaffte Prüfung auch!

Seit Sonntag haben wir zwei neue zertifizierte Wanderführerinnen

2 neue Wanderfuehrerinnen: Susi Bayer und Charlotte Tremmel

Am Sonntag, den 17. Juli 2017 wurden Charlotte Tremmel und Susi Bayer für ihre Mühen belohnt und dürfen sich nun vom Deutschen Wanderverband zertifizierte Wanderführerinnen nennen.

Der Weg dorthin war für beide eine Herausforderung – zeitlich wie inhaltlich.

Am Anfang standen neun intensive Lehrgangstage im Hohenloher Land. Von morgens 09:00 Uhr bis nach dem Abendessen wurden Inhalte vermittelt, die von Landschaftsentwicklung, Geologie, Wetterkunde, Nutzung von Karte und Kompass, über Kleidung und Ernährung bis hin zur Planung einer Wanderung reichten. Exkursionen in den Wald, zum Kennenlernen von Pflanzenarten und zur Burg Waldenburg durften nicht fehlen. Auch Themen wie die richtige Kommunikation mit der Wandergruppe, das Bewerben einer Wanderung und der Umgang mit Kritikern wurde geübt.

Im Anschluss an diese Tage hieß es das Gelernte zu verinnerlichen und eine Wanderung auszuarbeiten, die als Hausaufgabe eingereicht werden musste. Die Zeit war knapp, nur 2 Wochen standen für die Hausaufgabe zur Verfügung.

Für Susi Bayer kam zwischendrin noch die Abschlussprüfung zur Gesundheitswanderführerin dazu. Den Kurs hatte sie schon vorab besucht. Die Freude über das Bestehen und die Fähigkeiten Wanderungen mit zusätzlichen physiotherapeutischen Übungen durchführen zu können, war groß und bedeutete den ersten geschafften Schritt.

Nach Abgabe der Hausaufgabe, zu der eine aufwendige Gehzeitberechnung mit Auszirkeln der Wegstecke auf der Karte, Berechnung von Höhenunterschieden, einer Wegbeschreibung sowie die passende Pressemitteilung gehörten, erhielten die beiden die nächste Aufgabe.

Am Abschlusslehrgang galt es auf einer vorgegebenen Wanderung im Alb-Donau-Kreis die Gruppe je eine Etappe zu führen und über ein bestimmtes Thema zu berichten. Die Herrenbergerinnen durften sich mit der Höhle Kätheren Küche und der klassischen Landesvermessung von Württemberg beschäftigen. Noch am Morgen des Prüfungstages zog es beide in den Wald um ihre jeweilige Wanderstrecke zu erkunden, denn es gibt nichts Schlimmeres, als als Wanderführerin den Weg und die Phänomene nicht zu kennen.

Doch der Tag starte mit einem schriftlichen Test, der aus 60 Fragen bestand und das noch in dieser Woche gemeinsame gepaukte Wissen abfragte. Der letzte Teil des Abschlusslehrgangs folgte am Sonntag, nachdem die 12 km lange, doch ca. sechs Stunden dauernde Prüfungswanderung geschafft war. Eine weitere Wanderung sollte ausgearbeitet, die Gehzeit mit der gelernten Formel berechnet und ein Pressetext verfasst werden.

Am Nachmittag waren beide erschöpft, doch glücklich, als sie endlich ihr hart erarbeitetes Zertifikat sowie die Anstecknadel in den Händen halten durften. Darauf angestoßen wurde beim Herrenberger Stadtfest, wo auch schon die ersten Glückwünsche entgegengenommen wurden.

Nach der Ausbildung ist vor dem Tun! Susi Bayer lädt bereits ab dem 26. Juli zu Gesundheitswanderungen ein und ist im Ü30 Programm des Hauptvereins mit diversen Wanderangeboten vertreten. Weitere Informationen dazu gibt es unter Termine.

Wer auch Lust hat all die Dinge über unsere schöne Schwäbische Alb zu lernen und für die Herrenberger Wanderfreunde interessante Wanderungen zu führen, der wendet sich bitte an den Vorstand der Ortsgruppe. Dieser ist bereit bei den Kosten für die Weiterbildung über die Heimat- und Wanderakademie zu unterstützen. Die nächste Ausbildung startet im September.

Besuch in Rottweil und wandern im Eschachtal

Eine Ausfahrt mit dem Bus brachte Mitglieder und Freunde am Sonntag, den 16. Juli 2017 nach Rottweil. Bei einem Bummel durch die historische Altstadt führte uns eine kundige Führerin in die geschichtlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Besonderheiten der ältesten Stadt. Die Römer besetzten in den Jahren 73 / 74 die Rottweiler Gegend. Um das Jahr 1190 gründeten die Staufer das mittelalterliche Rottweil am heutigen Standort.

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Eine Besonderheit von Rottweil besteht darin, dass die Einwohner im Jahr 1519 mit alten Eidgenossenschaften dem Ewigen Bund beigetreten sind. Der Vertrag hat auch heute noch Gültigkeit. In dieser Urkunde ist festgelegt, dass sich die Partner bei feindlichen Auseinandersetzungen durch Nichtmitglieder gegenseitig unterstützen. Aus diesem Bündnis ist die Städtepartnerschaft mit Brugg in der Schweiz entstanden. Dies war die erste Städtepartnerschaft Europas.

Skulpturen des Rottweiler Hundes waren mehrfach in der Altstadt zu bestaunen.

Ein Test Turm für Aufzüge entsteht aktuell am Stadtrand. Die Fertigstellung des 246 m hohen Bauwerks ist für 2018 geplant. Besichtigungen sind jetzt und nach Fertigstellung sicher ein Besuchermagnet. Dies gilt auch für eine in Planung befindliche Fußgänger-Hängebrücke.  Diese ist vom Rand der Altstadt über das Neckartal in der Nähe des Turms geplant.

Nach der informativen Stadtführung wanderten wir von Bühlingen durch das Eschachtal durch Wälder mit prächtigem Baumbestand. Es folgten Magerwiesen, wo wir auffallend viele verschiedene Schmetterlinge bewundern konnten. Der vielfach gewundene Bachverlauf vervollständigte für uns das Bild eines gelungenen Kultur- und Wandertages.

Im Eschachtal "Gänsemarsch" im Eschachtalim-gaensemarsch

Mitgliederversammlung 2017

Am 20.01.2017 fand die Mitgliederversammlung im Gasthof „Hasen“ statt.

Nach den Berichten und der Entlastung des bisherigen Vorstandsteams wurde auch eine neue Satzung der Ortsgruppe beschlossen.
Sie war nötig geworden, nachdem schon letztes Jahr die Organisation der Ortsgruppe von einem Vorsitzenden („Vertrauensmann“) mit Vertretern auf ein Vorstandsteam gewechselt hatte und im Mai 2016 auch die Satzung des Hauptvereins überarbeitet worden war. Nachdem Christel Friz-Jung den Entwurf der neuen Satzung erläutert und die Änderungen begründet hatte, wurde diese einstimmig angenommen.

Die anschließenden Wahlen ergaben folgendes:
Vorstandsteam: Helmut Ehrmann (Sprecher), Matthias Locher und Margarete Grandjot
Rechner (Kassenwart): Helmut Ehrmann
Schriftführerin und Pressewartin: Susi Bayer
Kassenprüfer: Rosemarie Kleinitzke und Heinz Bauer

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