Wintervergnügen 2013 in Südtirol

Schwäbischer Albverein – Herrenberg – Langlauf 2013

20. bis 27. Januar 2013

Zum Langlaufen, Wandern und als Abfahrer war eine Gruppe des Schwäbischen Albverein, Ortsgruppe Herrenberg, mit Gästen im Hochpustertal in Südtirol, bei Bruneck. Auf verschiedenen Langlaufloipen, geräumten Wanderwegen und Abfahrtspisten konnten wir schöne und abwechslungsreiche Tage in dieser Region erleben.

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Bei extremen winterlichen Straßenverhältnissen wurde schon der Weg zur jeweiligen Bushaltestelle für die Teilnehmer an dieser Ausfahrt zum Abenteuer. Eine dicke, spiegelglatte Eisschicht war schon bei leichter Straßenneigung, egal ob rauf oder runter, kaum zu überwinden. Bei dieser Ausnahmesituation im Straßenverkehr möchten wir alle unserem Busfahrer für seine umsichtige Fahrweise unsere Hochachtung aussprechen.

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Der Schwäbische Albverein, Ortsgruppe Herrenberg, führte Mitglieder und Gäste nach Südtirol, in die Region Bruneck. Auf Langlaufskiern, bei der Ski-Abfahrt auf dem Kronplatz oder auf geräumten Wanderwegen konnte sich jeder Teilnehmer nach Lust und Laune in herrlicher Winterlandschaft bewegen. Traditionsgemäß führte die erste Ausfahrt die Langläufer und Wanderer in das Gsieser Tal. Die Streckenführung dieser Loipe ist ideal, da die Standsicherheit der Wintersportler auf den schmalen Brettern erst „erarbeitet“ werden muss.

Die nächste Ausfahrt brachte die Wanderer in das schöne Städtchen Innichen, mit dem sehenswerten Nachbau von Jerusalems Grabeskirche. Bei unbedeutendem Höhenunterschied führte der Wanderweg über die europäische Wasserscheide nach Toblach. Die Langläufer hatten das gleiche Ziel. Für diese Gruppe war die Spur auf einer stillgelegten Bahntrasse, zwischen Cortina und Toblach angelegt.

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Die Rückseite unseres Hausberges – der Kronplatz – mit dem Rautal war der nächste Tummelplatz. Für die Langläufer waren ab St. Vigil auf einer Länge von 12 km ca. 350 Höhenmeter zu überwinden. Dafür war der Rückweg um so schöner. Die Wanderer wählten ab unserem Endpunkt, der Pederü-Hütte, eine Schneekatze als weiteres Fortbewegungsmittel und erreichten so den Dolomiten-Höhenweg und die dortigen Wanderhütten La Varella und Fanes.

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Vorbei an Bruneck, durch das Ahrntal, war das Reintal, eine Hochebene, das nächste Ziel. Die bestens präparierte Loipe führte über eine ausgedehnte offene Fläche, dann in hügeligem Verlauf durch ein schönes Waldgebiet und schließlich über eine Schleife – nur für Geübte – wieder zurück zum Ausgangpunkt. Wieder waren wir von beeindruckender Bergwelt umgeben, die wir bei blauem Himmel erleben durften.

Sexten mit seiner „Bergsonnenuhr“ war ein weiteres „Betätigungsfeld“ für Langläufer und Wanderer. Fischleinbach und Sextenbach waren unsere Begleiter. Nach der Tiefsttemperatur –19 Grad sorgte die strahlende Sonne rasch für einen angenehmen Aufenthalt in prächtiger Bergwelt.

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Die Hochfläche von Kasern war das nächste „Einsatzgebiet“. Bisher waren die Abfahrer auf dem Kronplatz oder bei der Sella-Ronda unterwegs. Auf dieser letzten Ausfahrt begleiteten sie uns.

Bevor alle Teilnehmer wieder wohlbehalten die Heimreise antreten konnten, deutete Wanderwart Reiner Kaupat an, dass bei der 30. Ausfahrt in 2014 mit Überraschungen zu rechnen ist. Selbstverständlich werden wir dann wieder – auch mit Gästen – an dieser erlebnisreichen Woche teilnehmen.

(Bericht von Herbert Weber)

 

Letzte Änderung: 03.01.2015